Unterwegs nach Selkirk....

Als Ali Schrauferl durfte ich mit den Plattlinger Firefighters nach Schottland fahren. Vorweg...es war eines der schönsten Feuerwehrreisen die ich erleben durfte. Das Team bestand aus 13 Leuten, angeführt von Ingrid und Peter Lochmahr (den Leadern) und den Statisten Felix (a Staader), Fritzi (den Windelträger), Kathi (Betreuerin von Fritzi), Florian (der Mann der alle Kontrollen über sich ergehen lassen muss), Franzi (die Kränkelnde), Heiferl (dem Starentertainer = Beermonster), Ramona (die liebliche Pferdewurstfanatikerin), Sebastian (verkanntes Talent vermutlich aus Griechenland), Tobias (der Vernichter von Wasser mit Prozenten), Ali (Ordensmann ansonsten wurde der Titel zensiert)  und Sieglinde (die meisterhafte Bogenschützin). Die Rollen waren gut verteilt!

Mit dem Bus gings nach München und dann nach Selkirk. Erst gegen 01.00 kamen wir im Heatherlie House Hotel an. Der Barkeeper des Spukhauses erwartete uns schon und der erste Absacker war selbstverständlich. Dann gabs die Zimmer, die vermutlich erst kurz vorher beheizt wurden. Eine kurze Nacht, denn um 08.00 gabs schon Frühstück. Peter hatte alles gut organisiert und bereits um 09.00 gings ab zur Flughafenfirebrigade. (Erwin das liest man: "Brigaid")  Die Mädels durften Kirchen besuchen, Kirchen die in vielen Filmen vorkamen. (Da Vinci Code) Am Flughafen wurden wir gecheckt. Fast bis auf die Unterhose..! Dann waren wir "flugtauglich" und durften sogar bis an die Landebahn. Die Besichtigung der Flughafenfeuerwehr war ein Erlebnis. Die Fahrt mit dem Puma ...oh weh! Selbst die letzte Schraube wurde für uns rausgeholt. Fritzi und Co. durften mittlerweilen ins Trainingszentrum. Sie wurden regelrecht gebacken! Wow....Ihr seht es auf den Bildern. Von Kenny dem Flughafenchef wurden alle zum Essen eingeladen. Dann eilte es, denn das Bogenschießen stand auf dem Programm. Na ja....viele trafen...nix....! Gar nicht so leicht. Nur Kathi, die Versorgungstante von Fritzi war besser als alle anderen. Fritzi um Ausreden nicht verlegen, schob es auf die Pfeile. Diese wurden dann auf der Heimfahrt mehrfach versprüht. Noch kaum angekommen griffen Fritzi und Heiferl schon zu den Musikinstrumenten. Es war das Proben angesagt, für den Bayerischen Abend. Am Freitag gings in die Whiskeybrauerei...leider wurde der folgende Text zensiert....! Ab dem frühen Tag dann freie Fahrt in Edinburgh, was manche wie ich und Familie Lochmahr mit dem "hop on  hop off "Bus auch nutzten. Die Bar in der Oldtown rundete den Tag ab, bevor uns die sehr gastfreundlichen "Schotten wieder 1,5 Stunden zurück ins Hotel fuhren! Bar...natürlich, auch dieses Mal hat er gewartet! Rest auch zensiert. "Was in Schottland passiert, bleibt in Schottland......" ja ja Fritzi, keine Angst!

Samstag dann ein weiteres Highlight. Die Fahrt mit dem Seenotrettungskreuzer und dem Schnellboot. Kurz vor dem Rückwärtsessen kamen wir wieder sicher im Nordseehafen an. Essen fiel aus! Auch das Tontaubenschießen war ein toller Spaß. Dann folgte der schottische bayerische Abend. Wir 13 und 20 Schotten ....Heiferl und Fritzi fernsehreif. So was habe ich noch nicht erlebt. Danke Euch allen für die herzliche Aufnahme und den Spaß. Fritzi ist ein Allrounder, ein Meister der Musik und ein Master der Gesichter, auch wenn diese so manchen entglitten. Heiferl...? nein kein heiferl Elend, ein Musikgenie....! Man muss es hören, beschreiben kann man dies nicht. Da verblasste sogar der Weltmeister im Dudelsack spielen. (übrigens ein Sohn von John Munroe). Ich durfte dann zwei Leute ehren: John Munroe und Bob Bertram. Peter und Ingrid hätten es auch verdient, aber das werden wir irgendwann noch nachholen. Ich sags gleich: Ich war um 01:00 im Bett, Peter und Ingrid folgten...(nicht in mein Bett natürlich),  der Rest kam zumindest pünktlich zum Bus! (lach)

Am Sonntag ging es noch zu den großen Pferdeköpfen und nach Falkirk. Endlich lachte auch mal die Sonne, ansonsten war es ganz schön schattig. Es ist sehr schwer die Eindrücke zu beschreiben, denn es wären viele Seiten. Die Gastfreundschaft der Schotten ist beispielhaft. Danke für Alles! Am Sonntag gegen 21.00 landeten wir wieder und der Bus stand schon bereit. Alle waren sich einig: "Noch einmal". Da fällt mir noch ein, dass unser Bubi der Fritzi Angst vor Schlangen hat, die es zahlreich natürlich gab! Zumindest erzählten wir es und tatsächlich verirrte sich eine im Bus. Danke Kathi. Pass auf den Goldschatz auf, wir haben ihn alle lieb!

Nachtrag: Das Lied der "Griechische Wein" ("Schieschiescher Wein"  wurde neu interpretiert und wird zur Erkennungsmelodie der UGÖEL! Zudem erhält der Sebastian die Auszeichnung: "Dauerunterhalter der Maschinisten" ....das kostete uns viele Mehrkilometer!

 

Euer Ali Schrauferl